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In einer Länge von 700 m durchquert die Hauptstraße den Ortskern von Dreierwalde. Fernreisende, die aus Richtung Spelle oder Hopsten zur Autobahn oder nach Rheine fahren, nehmen Dreierwalde auf diesem Abschnitt wahr.
Gegenüber der Gaststätte Lütkemeyer steht hier vor einem Lindenkranz einladend und begrüßend zugleich das „Kahlenbörger Kreuz“. Es ist Ausdruck einer langen christlichen Tradition, die besonders die Bauernschaft Kahlenborg mit diesem Kreuz verbindet.
In diesem Bereich ist im Dorfentwicklungskonzept in einem
weiteren Bauabschnitt eine verkehrsberuhigende Maßnahme vorgesehen.
Man überquert danach die „Dreierwalder Aa“, die
gleichzeitig den gewachse-nen romantischen Mittelpunkt des Ortes darstellt.
An ihrem Brückengeländer hat die Soldatenkameradschaft Blumenkästen
angebracht und die Statue des Hl. Nepomuk mit Linden hinterpflanzt.
Vorbei an der Pastorat, Geschäften und dem aus Natursteinen
erstellten Buswartehäuschen finden wir auch die Informationstafel,
die der Heimatverein schon 1984 errichtet hat.
Auf der rechten Seite vor der Kirche liegt der traditionsreiche
„Hof Löcken“ mit seinem ortsbildprägenden Fachwerkgiebel.
Der Ortskern mit den beiden Gaststätten und der
Kirche wird zur Hauptstraße hin flankiert von der Natursteinmauer
(Sandstein), die bei der Ortskernsanierung neu errichtet wurde.
Das Material Sandstein findet man in allen markanten Bereichen
des Ortsmittelpunktes wieder. So in den neuen Eingangsbereichen der Gaststätten,
den Mauern, in den Wegen und Plätzen sowie an den Informationssäulen
und hinter den Schaukästen der Vereine.
In diesem Bereich wurde zur Verkehrsberuhigung die Fahrbahn
der Hauptstraße von 7,50 m auf 6,50 m eingeengt und der Rad- und
Gehweg verbreitert. Zur optischen Verkehrseinengung und zur Sicherheit
der Rad- und Fußgänger wurde die Natursteinmauer an der Kirche
errichtet.

Zwischen dem 1993 von einem Bauernhof zu einem neu errichteten
Geschäftshof „Wenning-Hof“ und dem Kriegerehrenmal ist die Fahrbahndecke
aufgenommen und eine doppelreihige Hecke gepflanzt worden. Auch sie engt
die Fahrbahn ein.
Beidseitig eingefaßt von einer breiten hohen
Hecke nehmen Straße und Rad- und Fußweg ihren Verlauf. Im Einmündungsbereich
„Sassen Kamp“ und der Wiekenstraße wurde eine verkehrsberuhigende
Mittelinsel und ein Verschwenken der Fahrbahn realisiert.
Der beidseitig eingegrünte Rad- und Fußweg
endet im Friedhofsbereich an der Lütkenfelder Straße.
Wo zuvor eine breite Betonfront zwischen Friedhofsmauer
und Straße vorherrschte, ist ein Teil des Pflasters entlang des Friedhofes
aufgenommen und eine Hainbuchenhecke gepflanzt worden. Die neuerlich eingegrünte
Friedhofsmauer leistet einen weiteren ökologischen Beitrag in diesem
Bereich.
Auf dem Friedhof sind Koniferen fortgenommen und durch heimische Gehölze und hohe Bäume ersetzt worden.

Im Zuge des Wettbewerbes „Unser Dorf soll schöner werden“ hat die Werbegemeinschaft Ortsbegrüßungstafeln und Pfähle mit Hinweisschildern zu markanten Örtlichkeiten aufgestellt. Sie stehen allesamt im Verlauf der Hauptstraße.
Das breite Spektrum von Maßnahmen und Aktivitäten im Bereich der Hauptstraße läßt den, der sehenden Auges durchfährt, wissen, daß er sich in einem zukunftsorientierten, traditonellen Dorf befindet.